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Die beeindruckendste Sehenswürdigkeit Thailands ist der „Wat Phra Kaeo“ mit dem „Grand Palace“. Hier befindet sich die heiligste und bedeutendste Statue des thailändischen Buddhismus – der Smaragdbuddha (Jadebuddha), eine ca. 70 cm hohe Figur, die aus einem Block grüner Jade hergestellt wurde. Im „Phra Sri Rattana“, dem goldenen Chedi, erbaut von König Mongkut (Rama IV), wird ein Stück vom Brustbein Buddhas aufbewahrt. Der „Phra Mondop“, die Bibliothek, beherbergt die heiligen Schriften des Buddhismus. Der königliche Pantheon, „Prasat Phra Thep Bidon“, ist umgeben von Elefantenstatuen, mythologischen Figuren und Stupas, die von Khon-Figuren bewacht werden. Hier stehen unter anderem „Kinnaris“, göttliche Mensch-Vogel-Wesen aus dem Himalaja oder die als „Norasingh“ bekannten wilden Löwen. Auf der Innenseite des Wandelgangs um den „Wat Phra Kaeo“ befinden sich die „Ramakien-Wandgemälde“. Sie beschreiben auf einer Länge von 1900 m die verschiedenen Abenteuer Ramas und Sitas, der thailändischen Version des hinduistischen Ramayana-Epos. Vorbei am „Amarind-Audienzsaal“ gelangt man zum „Chakri Maha Prasat“, dem Thronsaal. Diese Gebäude wurde 1882 zum 100. Geburtstag der Chakri-Dynastie von König Chulalongkorn (Rama V) errichtet. Im Vordergrund des Thronsaales steht der „Aphon-Phinok-Pavillion“, der Inbegriff der kultivierten Thaiarchitektur. Das Gebäude wurde so hoch angelegt, dass der König Mongkut gleich von seinem Reitelefanten absteigend, in die Königsgemächer gelangen konnte. Gleich daneben befindet sich der „Dusit-Audienzsaal“. 1789 wurde der Saal auf Anregung Rama I (General Chao Phraya Chakri) auf einer kreuzförmigen Grundfläche aus weißem Marmor errichtet.
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