Bangkok

22.10.03

Nach einem 10 ½ stündigen Flug landeten wir pünktlich um 6:30 Uhr in Bangkok.
Unser Hotel in Bangkok – das „Amari Atrium Hotel“ – in der New Petchburi Road.
Nach einigen Stunden Ruhepause fuhren wir nach Chinatown um dort eine Klongfahrt auf dem „Chao Phraya“ zu unternehmen. Während dieser Bootsfahrt hatten wir Gelegenheit ein reichhaltiges Früchtebuffet zu genießen.
Zum Abendessen kehrten wir in ein Thairestaurant ein, um die ersten Erfahrungen mit der einheimischen Küche zu machen.


23.10.03

An diesem Tag stand die Besichtigung des „Vinanmek Mansion“ auf dem Programm. Dieses original thailändische Teakholzhaus wurde von einem deutschen Architekten im viktorianischen Stil ohne Verwendung eines einzigen Nagels erbaut. Der Palast wurde von Rama V, König Chulalongkorn mit seiner Familie bewohnt, bis er in den „Chitralada-Palast“ einziehen konnte.

Nach der Besichtigung des Teakholzpalastes wurden uns traditionelle thailändische Tänze nahe gebracht. An Grazie und Liebreiz kaum zu überbieten.

Als weiterer Punkt stand die Besichtigung des „Wat Traimit“ am Südende von Chinatown auf der Tagesordnung. Um die dort befindliche massiv goldene Buddhastatue aus dem 13.Jh., ca. 3 m hoch und 5.5 t schwer, rankt sich die Legende, dass sie sich erst bei einer Umbettung durch einen Sturz vom Kran im Jahre 1953 ihres unansehnlichen Gipsmantels entledigte und jetzt zu einem der kostbarsten Schätze des thailändischen Buddhismus zählt.

Der abendliche “Kochkurs” bereitete den anwesenden Damen besonderes Vergnügen.


24.10.03

Bei leichtem Regen besuchten wir das „Wat Pho“, auch „Tempel des ruhenden Buddha“ genannt. Dieser Tempel wurde im 16.Jh. erbaut und ist damit nicht nur der älteste sondern auch der größte Tempel Bangkoks. Auf dem Tempelgelände befinden sich eine große Anzahl von „Chedis“, die ihren Ursprung eigentlich in Indien haben. Sie dienen als Grabmäler für Könige und Heilige und heute auch für wohlhabende Privatpersonen.
Der ruhende Buddha ist mit seiner Länge von 46 m und 15 m Höhe die gewaltigste Statue Thailands. Er besteht aus Backstein und Gips und wurde komplett mit Blattgold überzogen. Er wird hier nicht schlafend dargestellt, sondern im Moment der Erleuchtung beim Eintritt ins Nirwana. Die kunstvollen Perlmutintarsien auf seinen Fußsohlen stellen die 108 „Lakshanas“, die heiligen Zeichen des Erleuchteten dar.
Noch heute befindet sich im östlichen Innenhof des Tempelgeländes das „College of traditional Medicine“. Hier wird bis heute die traditionelle Thaimassage gelehrt. Viele Abbildungen zeigen dem Schüler, welche Punkte am Körper gegen welche Beschwerden zu behandeln sind.

Die beeindruckendste Sehenswürdigkeit Thailands ist der „Wat Phra Kaeo“ mit dem „Grand Palace“. Hier befindet sich die heiligste und bedeutendste Statue des thailändischen Buddhismus – der Smaragdbuddha (Jadebuddha), eine ca. 70 cm hohe Figur, die aus einem Block grüner Jade hergestellt wurde. Im „Phra Sri Rattana“, dem goldenen Chedi, erbaut von König Mongkut (Rama IV), wird ein Stück vom Brustbein Buddhas aufbewahrt. Der „Phra Mondop“, die Bibliothek, beherbergt die heiligen Schriften des Buddhismus. Der königliche Pantheon, „Prasat Phra Thep Bidon“, ist umgeben von Elefantenstatuen, mythologischen Figuren und Stupas, die von Khon-Figuren bewacht werden. Hier stehen unter anderem „Kinnaris“, göttliche Mensch-Vogel-Wesen aus dem Himalaja oder die als „Norasingh“ bekannten wilden Löwen.
Auf der Innenseite des Wandelgangs um den „Wat Phra Kaeo“ befinden sich die „Ramakien-Wandgemälde“. Sie beschreiben auf einer Länge von 1900 m die verschiedenen Abenteuer Ramas und Sitas, der thailändischen Version des hinduistischen Ramayana-Epos.
Vorbei am „Amarind-Audienzsaal“ gelangt man zum „Chakri Maha Prasat“, dem Thronsaal. Diese Gebäude wurde 1882 zum 100. Geburtstag der Chakri-Dynastie von König Chulalongkorn (Rama V) errichtet. Im Vordergrund des Thronsaales steht der „Aphon-Phinok-Pavillion“, der Inbegriff der kultivierten Thaiarchitektur. Das Gebäude wurde so hoch angelegt, dass der König Mongkut gleich von seinem Reitelefanten absteigend, in die Königsgemächer gelangen konnte. Gleich daneben befindet sich der „Dusit-Audienzsaal“. 1789 wurde der Saal auf Anregung Rama I (General Chao Phraya Chakri) auf einer kreuzförmigen Grundfläche aus weißem Marmor errichtet.